Ausbildungen im Medienbereich sind bei Schülern sehr begehrt. Viele wollen später “etwas mit Medien” machen. Neben Print und Audio ist auch der Online-Bereich ein Teilgebiet der Medienlandschaft.

Voraussetzungen für eine Medien-Ausbildung

Ein Großteil aller Medienausbildungen verlangt die mittlere Reife als Grundvoraussetzung. Je nach Bundesland wird diese als Sekundärabschluss 1, Fachoberschulreife oder Mittlerer Schulabschluss bezeichnet. Manche Unternehmen wünschen sich jedoch das Abitur bei ihren Berufsschülern. Da bei kaufmännischen Ausbildungen die Kommunikation mit den Kunden sowie das Erstellen von Angeboten und Rechnungen sehr wichtig ist, sollten Bewerber vor allem in Deutsch und Mathe gute Noten haben. Welche Medienausbildung letztendlich für dich die richtige ist, kannst du anhand deiner Stärken und Schwächen feststellen. Hier eine Liste der Fähigkeiten, die bei einer Ausbildung in der Medienbranche von besonderer Wichtigkeit sind:

– gute Kommunikationsfähigkeiten und Kontaktfreudigkeit
– Interesse an Werbung und Marketing
Medienkompetenz
– Teamfähigkeit
– Kreativität
– Begeisterungsfähigkeit und Überzeugungskraft
– hohe Belastbarkeit
– mathematisches Grundverständnis für Analysen, Angebotserstellung und Kalkulationen
– Spaß an Computerarbeit

eine kaufmännische Ausbildung solltest du dich zusätzlich für Kostenkalkulation, die Entwicklung einer Verkaufsstrategie und die Planung von Marketingkampagnen interessieren. In kreativen Ausbildungen geht es um die Erstellung von Entwürfen am Computer mit verschiedenen Software-Programmen, um die Bearbeitung von Bild und Text sowie um das Gestalten von Layouts. Du brauchst ein gutes Gespür für Ästhetik.

Dauer der Ausbildung

Foto: Fotolia

Normalerweise dauert eine Ausbildung im Medienbereich drei Jahre. Es gibt aber auch Ausnahmen. Das sind in der Regel die rein schulischen Ausbildungen wie die zum Gestaltungstechnischen Assistenten mit dem Schwerpunkt Grafik/Design. Unter bestimmten Voraussetzungen lässt sich eine Medienausbildung auf zweieinhalb oder mit Abitur auf zwei Jahre verkürzen. Viele Berufsschulen bieten den Auszubildenden die Möglichkeit, neben der regulären Ausbildung auch ein Fachabitur zu machen. Die Ausbildung dauert dann trotzdem nur zwei Jahre. In der Regel findet jedoch vor dem regulären Unterricht immer eine Stunde Unterricht für das Fachabitur statt. Diese Möglichkeiten gibt es unter anderem am Berufskolleg für Medienberufe in Köln und an der privaten Beruflichen Schule in Angermünde nahe Berlin.

Duale Ausbildung

Duale Ausbildungen, wie zum Beispiel die Ausbildung bei der WÜma in Würzburg, wo du unter anderem Fachinformatiker und Mediengestalter werden kannst, finden sowohl im Unternehmen als auch in der Schule statt. Es gibt die Möglichkeit, drei Tage in der Woche im Betrieb zu arbeiten und zwei Tage in der Woche in der Schule zu sein. Es kommt vor, dass die Schüler nach dem Unterricht wieder für ein paar Stunden in den Betrieb gehen. Eine andere Möglichkeit ist Blockunterricht. Hierbei bist du mehrere Wochen nur in der Berufsschule und eine Zeit lang nur im Ausbildungsbetrieb.

Weitere Informationen zu dualen und rein schulischen Ausbildungen findest du hier.

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