„Schneller, höher, weiter!“ Dieses Motto trifft heutzutage auf fast jeden Aspekt unseres Lebens zu.

Auf angehenden Abiturienten und Auszubildenden lastet eine hohe Erwartungshaltung: einen guten Abschluss schaffen, dann schnellstmöglich in das Studium oder die Lehre starten und gleich danach den richtigen Job finden. Zeit, um sich zu orientieren, bleibt kaum.

Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, wenn manche Azubis und Studenten unzufrieden mit ihrer Ausbildungssituation sind. Doch was tun? Durchziehen? Oder doch wechseln?
Laut dem Bildungsbericht 2012 beendet ein Fünftel der Neuzugänge die Ausbildung vorzeitig, in einzelnen Berufen bis zu einem Drittel. Und die Studienabbruchquote an Universitäten und Hochschulen ist insbesondere in den ingenieurs- und naturwissenschaftlichen Studiengängen sehr hoch. Die Verkürzung der Schulzeit im G8 System und die damit verbundenen doppelten Abiturjahrgänge, sowie das Aussetzung der Wehrpflicht bzw. des Zivildienstes verstärken das Problem weiterhin. Noch nie gab es in Deutschland so viele Studenten wie in 2013, sodass an staatlichen Hochschulen kaum auf die individuellen Studenten eingegangen werden kann.

Die Nachfrage nach inhaltlich flexiblen und trotzdem hochqualifizierenden Ausbildungsrichtungen steigt überall. Privatschulen besitzen oft mehr Möglichkeiten und auch finanzielle Mittel, um auf die vom Arbeitsmarkt geforderten Aspekte einzugehen, da sie nicht so stark an staatliche Auflagen und Lehrpläne gebunden sind. Die Bildungsforscher stellten daher fest, dass sich der Anteil der Studierenden und Schüler an privaten Hochschulen in den letzten Jahren auf fast zehn Prozent erhöht hat.

Steigenberger Akademie Bad Reichenhall

Steigenberger Akademie Bad Reichenhall

Auch der private Bildungscampus der Steigenberger Akademie und der Internationalen Hochschule (IUBH) in Bad Reichenhall konnte in den letzten Jahren einen großen Zuwachs verzeichnen. Statt eines rein theoretischen Studiums können Schüler und Studenten in Bad Reichenhall mit dem Lehrhotel die Welt der Hotellerie und des Tourismus aus nächster Nähe kennenlernen.

Besonders beliebt: der dreijährige Lehrgang zum Hotelökonom/zur Hotelökonomin:

Neben dem erforderlichen Grundwissen in der Hotelfach-Theorie bilden vor allem die Praxiseinheiten und der Fremdsprachenunterricht im ersten Jahr eine gute Basis. Die Praxiserfahrung in der hotelähnlichen Akademie wird während zwei Praxisphasen in der Spitzenhotellerie vertieft. So erhalten die Schüler zuerst grundlegende Einblicke in die Arbeitswelt; vom Empfang über das Housekeeping bis hin zu Küche und Service in Restaurant und Bar. Die weiterführenden betriebswirtschaftlichen Themen sind Inhalt im dritten Lehrgangsjahr und können sogar in einem englischsprachigen Aufbaustudium zu einem akademischen Abschluss geführt werden.

Stephanie Heeger, TopUp Studentin im Abschlusssemester: „Mir hat es unglaublich geholfen, nach dem Abitur erst die Praxis kennenzulernen. Ein direkter Studieneinstieg wäre für mich nicht in Frage gekommen. Besonders gut hat mir das erst Jahr mit den unterschiedlichen Praxisphasen gefallen – eine gute Orientierung, vor allem wenn man noch nie in der Hotellerie gearbeitet hat. Jetzt fühle ich mich bereit, das vierte Jahr mit dem akademischen Grad zu beenden und in einen Job in der internationalen Hotellerie einzusteigen.“ Auch ihre Kommilitonen sind sich einig; mit zielgenauer Unterstützung muss der Traumjob kein Traum bleiben.

Quelle: fair news

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