Jahr für Jahr gibt es in Deutschland um die 1,3 Millionen Azubis. Die Einkünfte mögen zwar nicht besonders hoch sein, dennoch ist es den jungen Leuten extrem wichtig, dass das Leben dennoch genossen wird. Ein entscheidender Faktor? Die finanzielle Unabhängigkeit. Erleichtert wird der finanzielle Alltag mit einer Kreditkarte – vor allem auch dann, wenn man sich mitunter für einen Städtetrip entscheidet oder eine Woche am Strand in einem fernen Land genießen möchte.

Doch nicht immer bekommt der Azubi auch eine Kreditkarte – einerseits, weil er noch nicht alt genug (also minderjährig) ist, andererseits, weil aufgrund des geringen Einkommens kein Kreditrahmen zur Verfügung gestellt werden kann. Die Alternative? Das sogenannte Prepaid-Modell. Doch kann die Prepaid-Kreditkarte mit einer „richtigen“ Kreditkarte verglichen werden oder gibt es mitunter gravierende Unterschiede, die im Vorfeld berücksichtigt werden müssen?

Die Prepaid-Kreditkarte – eine interessante Alternative für Azubis

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TheDigitalWay / pixabay.com

Früher wurden nur Kreditkarten mit einem bestimmten Verfügungsrahmen angeboten – derartige Kreditkarten gab es nur für Antragsteller, die einerseits schon 18 Jahre alt waren, andererseits auch ein entsprechendes Einkommen vorweisen konnten. Heute gibt es mit dem Prepaid-Modell jedoch eine interessante Alternative, die vor allem auch Azubis angeboten werden kann. Prepaid-Kreditkarten sind auch dann zu empfehlen, wenn man Angst vor einer Verschuldung hat. Hier gibt es nämlich keinen Kreditrahmen. Möchte man die Kreditkarte also nutzen, so muss im Vorfeld erst ein Guthaben transferiert werden – ist das Guthaben aufgebracht, so kann die Karte, bis zur neuerlichen Aufladung, nicht mehr benutzt werden. Wer noch auf der Suche nach einem passenden Kreditkartenanbieter ist, der kann auch unter kreditkartekostenlos.de Informationen einholen. Wichtig ist, dass im Zuge des Vergleichs auch darauf geachtet wird, ob Gebühren anfallen.

Welche Voraussetzungen müssen für die Kreditkarte mit Kreditrahmen erfüllt werden?

Interessiert man sich für eine klassische Kreditkarte – also mit Kreditrahmen -, so muss man ein festes Einkommen haben, mindestens 18 Jahre alt sein und auch eine gute Bonität haben. In vielen Fällen sind Azubis aber noch minderjährig – somit auch nicht kreditfähig. Erst dann, wenn eine Person das 18. Lebensjahr vollendet hat, gilt sie in Deutschland als voll geschäftsfähig. Da ein Kreditkartenbesitzer einen kurzfristigen Zahlungsaufschub – somit einen Kredit – in Anspruch nehmen kann, muss man also 18 Jahre sein. Eine zentrale Rolle spielt natürlich auch die Bonität. Stellt man den Kreditkartenantrag, so wird eine Prüfung der Bonität, in der Regel handelt es sich hier um eine SCHUFA-Auskunft, durchgeführt. Dabei setzt sich die Bonität aus diversen Faktoren zusammen – einerseits geht es um das aktuell vorliegende Anstellungsverhältnis, andererseits auch um das Zahlungsverhalten in der Vergangenheit und um das monatliche Einkommen. Hat man einen negativen SCHUFA-Eintrag, so wird der Antrag wohl abgelehnt werden.

Das Fazit: Prepaid-Karte kann durchaus als eine sinnvolle Alternative verstanden werden

Wer eine Kreditkarte beantragen will, sich aber noch in der Ausbildung befindet, der sollte sich mitunter für das Prepaid-Modell entscheiden. Einerseits müssen hier weniger Voraussetzungen erfüllt werden, andererseits gibt es kein Verschuldungsrisiko, weil die Kreditkarte nur genutzt werden kann, wenn im Vorfeld ein Guthaben transferiert wurde. Der Vorteil einer Prepaid-Kreditkarte ist, dass diese aber wie eine klassische Kreditkarte verwendet werden kann. Das heißt, man kann Flüge buchen, Hotelzimmer wie auch Mietautos reservieren und natürlich auch weltweit mit der Kreditkarte bezahlen.

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