Malen und zeichnen ist den Kindern meist in die Wiege gelegt worden. Welches Kind malt nicht gerne und wenn es nur um die Verschönerung der Flurwände geht. Da greift der kleine Picasso gerne zu dem was gerade parat liegt und wenn es der Kugelschreiber ist. Natürlich gibt es auch Ausnahmen doch eines bleibt ganz sicher. Zum Zeichnen, Malen und Schreiben braucht man das richtige Werkzeug.

Angefangen bei den Buntstiften und Bleistiften geht es weiter mit Füller, Tintenroller und Fasermaler. Gerade auch in der Berufsausbildung werden diverse Schreibgeräte außer dem Computer benutzt. Ein Beispiel hierfür ist das Berufsbild des Architekten.

Wer schreibt, der bleibt

Foto: Bildarchiv ARKM

Ein Architekt ist zuständig für die technische, funktionale, gestalterische und wirtschaftliche Planung sowie die Einrichtung von Bauwerken und Gebäuden zuständig. Darunter fällt im übrigen auch die Innenarchitektur oder die Landschaftsarchitektur. Auch wenn es heutzutage natürlich ausgefeilte Computerprogramme gibt, wo man Skizzen und Zeichnungen durchführen kann, ist es von Vorteil, wenn man auch mal schnell eben eine Planung aufs Papier bringen kann.

Zwar überrollt uns die Technik im alltäglichen Leben, doch auch immer wieder muss man doch noch zum altbewährten Schreibgerät greifen. Beispielsweise ist des Lehrers liebster Stift eindeutig der Rotstift zum Korrigieren von Schul-Arbeiten. Auch im medizinischen Bereich ist beispielsweise der Kugelschreiber noch lange nicht ausgestorben. Nach wie vor wird das Pflegeprotokoll von der Pflegekraft noch per Hand ausgefüllt. Auch im Krankenhaus wird die Dokumentation auf den Stationen noch per Hand in die Krankenakte eingetragen. Auch Schnellbriefe für den Hausarzt, nach einer notärztlichen Versorgung im Krankenhaus, werden oftmals noch per Hand ausgefüllt. Der eigentliche ausführliche Bericht folgt dann meist Computergeschrieben einige Tage später.

Was wird noch handschriftlich verfasst?

Aber egal welchen Beruf man auch erlernen möchte, das Schreiben mit einem Füller, Tintenroller oder Kugelschreiber ist in Zeiten der Digitalisierung zwar nicht besonders beliebt, aber von Vorteil. Viele können schon gar nicht mehr einen Brief per Hand schreiben, oder ein Formular mit einem ganz normalen Schreibgerät ausfüllen. Die Unterschrift auf dem Vertrag geht gerade noch so. Die handgeschriebene Geburtstagskarte ist auch noch drin, meist kommt diese Aufgabe der Frau zu Gute. Die wenigsten aber können noch mit einem Füller schreiben. Der Kugelschreiber hat zwar die Welt erobert doch die Technik und der Fortschritt ist nicht aufzuhalten.

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