Was in früheren Zeiten selbstverständlich war, ist heutzutage noch lange keine Selbstverständlichkeit. Nähen, Stricken und Häkeln werden von vielen belächelt. Von den Kindern hört man nicht selten den Ausspruch:”Das ist doch was für Omas!”. Der Beruf des Schneiders bzw. der Schneiderin ist fast schon eine Seltenheit, mal von den Modedesignern abgesehen. Auch diese haben mal klein angefangen. Die meisten weiblichen Berufsanfänger wählen lieber einen Beruf wie Kindergärtnerin, Arzthelferin, Krankenschwester oder ähnliches. Die Männerwelt steht eher auf technische Berufe oder möchten in der IT Branche Karriere machen. Dabei kann Nähen so entspannend sein. Glücklicherweise erobern wieder immer mehr Nähmaschinen die heimischen Wohnzimmer. Die heutigen modernen Nähmaschinen machen es glücklicherweise auch jedem Anfänger leicht, “Stoffträume” zu ermöglichen. 

Die richtige Anfänger Nähmaschine ist mit großer Sicherheit schnell gefunden. 

Aller Anfang muss nicht schwer sein 

Bild von wnk1029 auf Pixabay

Damit das neu angefangene Hobby nicht gleich wieder beendet wird, sollte man am Besten mit einfachen Schnittmustern anfangen zu Nähen. Mit leichten Schnittmustern und der richtigen Nähmaschine ist der Näh-Erfolg garantiert. Auch beim Nähen gilt das alte Sprichwort: ”Übung macht den Meister”. Einfache Schnittmuster sind beispielsweise Kopfkissen und Tischdecken. Im Prinzip alle Näharbeiten bei den man zuerst mal “geradeaus” nähen muss. Gerade jetzt zur Weihnachtszeit bieten sich solche kleinen selbstgemachten Geschenke an. Socken zu verschenken ist out. Im Internet bekommt man zahlreiche Näh-Ideen für Nähanfänger. 

Nähen ist kein Hexenwerk 

Umwelttechnisch bietet sich als Weihnachtsgeschenk auch das Nähen eines Einkaufsbeutels an. Turnbeutel und Utensilio bietet sich ebenfalls als schöne Geschenkidee an. Keine Angst vor dem Nähen. Jeder kann nähen. Einige Tipps sollte man aber wissen. 

  1. Baumwollstoffe eignen sich für den Anfang am Besten.
  2. bevor mit dem Nähen begonnen wird sollte man sich mit seiner Nähmaschine vertraut machen. (Sticharten-und Programme, Knopflochautomatik, unbedingt Betriebsanleitung durchlesen und auf Stoffresten zunächst einmal üben)
  3. für das Zuschneiden eine Stoffschere benutzen, eine Zackenschere verhindert das Ausfransen der Stoffe.
  4. Bügeln der Stoffkanten erleichtert das Nähen. 
  5. unbedingt auf die richtigen Nähmaschinennadeln achten. Beispielsweise für einen Jeansstoff Jeans-Nadeln verwenden. 
  6. auf das richtige Nähgarn setzen. Wer noch Nähgarn aus Omas Erbe hat, muss damit rechnen das der Faden reißt.

Wem das Nähen wirklich Spaß macht, sollte mal über einen Nähkurs nachdenken. Viele Volkshochschulen bieten Nähkurse an. Wer sich beruflich neu orientieren möchte, kreativ ist und gerne näht, ist mit einer Umschulungsmaßnahme gut bedient. Berufsanfänger die die Ausbildung zum Modeschneider absolvieren möchten, sollten neben der Liebe zum Nähen auch noch ein gutes Einfühlungsvermögen zum Kunden aufbringen können. 

Trauen Sie sich und machen Sie Ihr Hobby zum Beruf !

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