Allgemeiner Hochschulsport der JGU verzeichnet großen Zulauf von sportbegeisterten Studierenden – Programm auch für Mitarbeiter der Uni und Fachhochschulen

Aikido oder Aquafitness, Ballett oder Basketball – das neue Sommersemester beginnt, und der Allgemeine Hochschulsport (AHS) ist für den Ansturm wieder bestens gerüstet. Etwa 60 Sportarten stehen den 32.500 Studierenden der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) zur Auswahl. Das Sportprogramm bietet Altbewährtes wie Fußball und Hockey, aber auch exotische Sportarten wie Vertikaltuchakrobatik und Headis, also Tischtennis mit dem Kopf. „Yoga boomt seit ein paar Jahren“, teilt AHS-Verwaltungsleiter Wolfgang Dane zur Nachfrage mit. „Der absolute Renner ist allerdings das Konditionstraining mit 13 Kursen pro Woche und jeweils 100 bis 300 Teilnehmern.“

AHS-Trampolinturnen – Foto/©: Thomas Hartmann

Der Allgemeine Hochschulsport in Mainz zählt zu den größten Hochschulsporteinrichtungen Deutschlands und ist einer der größten Sportanbieter in der Region. 13.000 Teilnehmer werden jedoch Woche bei den Veranstaltungen des AHS gezählt. 370 Übungsleiter stehen für die 60 Sportarten zur Verfügung, 18.000 Angebotsstunden werden jährlich gestemmt. „Die Nachfrage und das Angebot haben sich in den letzten 20 Jahren mindestens verdreifacht“, sagt Dane. Für die Studierenden ist die Teilnahme am Hochschulsport mit Ausnahme einiger Kurse kostenlos. Andere Berechtigte wie Mitarbeiter der Universität oder zugelassene Gäste zahlen einen geringen Semesterbeitrag.

Die Sportmöglichkeiten auf dem Unicampus sind angesichts der vielen verschiedenen Disziplinen enorm vielfältig, sie sind aber zudem für ein breites Publikum von Einsteigern bis Topathleten konzipiert. Es gibt Kurse für Anfänger und Geübte, für Fortgeschrittene und für Leistungssportler – und in der Wirbelsäulengymnastik auch für die Zielgruppe „35 Plus“. In einigen Sportarten, darunter Tennis, Basketball, Beachvolleyball, Trampolinturnen, Fechten und Lacrosse, sind die Mainzer Sportler bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften regelmäßig unter den Top 10. Die Rugby-Mannschaft spielt in der deutschen Liga. Viele Sportler nehmen nicht nur an Meisterschaften des Hochschulsports, sondern auch an regulären Wettkämpfen teil. Andere wiederum belegen Weiterbildungskurse, um selbst Sportgruppen anleiten oder als Tutor tätig werden zu können.

AHS-Schwimmen – Foto/©: Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband ADH

„Es ist wirklich für jede und jeden etwas dabei“, so AHS-Mitarbeiter Wolfgang Dane. „Und gerade jetzt im Sommersemester können wir mit vielen Kursen wieder ins Freie gehen.“ Von Beachvolleyball bis Tennis und von Bogenschießen bis Fußball starten die Kurse des AHS nach dem leicht reduzierten Programm während der Semesterferien zum Vorlesungsbeginn wieder in vollem Umfang.

Quelle : Universität Mainz

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